Freitag, 24. Mai 2024

Tagesfahrt nach Ansbach und Heilsbronn

Der mittelfränkische Ort Heilsbronn war ursprünglich ein Zisterzienserkloster mit einer Basilika des mittleren 12. Jahrhunderts. Die wurde nach und nach erweitert und diente bis 1685 als Begräbnisstätte der Nürnberger Burggrafen. Aus der Zeit nach 1500 haben sich bedeutende Altäre und Grabsteine erhalten. Mittagessen in Heilsbronn. Dann besuchen wir die mittelfränkische Hauptstadt Ansbach. Bereits vor fast tausend Jahren als Markt erwähnt, entstand bis ins 14. Jahrhundert eine ummauerte Stadt. Die Nürnberger Burggrafen sowie die Brandenburger Markgrafen herrschten hier und führten bereits 1525 die Reformation ein. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt zur barocken Residenz ausgebaut. Wir besichtigen die St. Gumbertuskirche, die sich auf den Mauern einer Basilika aus dem 12. Jahrhundert zu einem veritablen spätgotischen Gotteshaus entwickelte. Bedeutend die Dreiturmfassade und die barocke Innenausstattung von 1736. Dann geht es weiter zum Schloss: An Stelle einer ehemaligen Wasserburg steht heute die prächtige Residenz, die zwischen 1705 und 1738 barock ausgebaut worden ist. Parallel dazu konzipierte der italienische Architekt Leopoldo Retti die Orangerie und den Hofgarten.

  • Leitung und Führungen: Dr. Joachim Hennze, Kunsthistoriker
  • Abfahrt: 8:00 Uhr am Busbahnhof Karlstraße
  • Rückkehr: ca. 18:00 Uhr
  • Kosten: € 65,– für Mitglieder, € 75,– für Nichtmitglieder (Busfahrt, Führungen, Eintrittsgebühr, Trinkgelder)
  • Anmeldung: unbedingt erforderlich